„Scham, die Wächterin der Menschenwürde“

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Datum Zeit
Datum - 08/07/2022 - 09/07/2022

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„Scham, die Wächterin der Menschenwürde“

Die Veranstaltung ist ausgebucht

Dozent: Stephan Marks

Datum:

08./09.07.2022

Kurszeiten:

Freitag 15:30 – 19:00, Samstag 9:00 bis 17:30 mit einer Pause von 12.30 – 14 Uhr

Kosten: 200 €

Inhalt des Workshops:

Menschenwürde und Scham

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann, etwa in Therapie und Beratung, wenn Klient/-innen sich für ihre Herkunft, Armut oder ihre Hilfsbedürftigkeit schämen. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.

In der Fortbildung werden die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervision und Sachbuchautor; er bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.

Wenn Sie als approbierte*r Psycholog*in oder Mediziner*in Weiterbildungspunkte der LÄK oder der LPK benötigen, so teilen Sie uns das bitte im Kommentarfeld mit.

Buchungen

Die Veranstaltung ist ausgebucht.