Wir über uns


Freiburger Familientherapeutischer Arbeitskreis e. V. (FFAK)

Der Freiburger Familientherapeutische Arbeitskreis e. V. (FFAK) wurde 1992 als gemeinnützig anerkannter Verein gegründet mit dem Zweck der Förderung der systemischen Paar- und Familientherapie bzw. der Systemischen Therapie durch Fort- und Weiterbildung im gesamten psychosozialen Feld.

Die Organisation des FFAK e.V.:

Der FFAK besteht aus einem multiprofessionellen, vielfältigen Dozententeam. Dieses besteht zur Zeit aus 19 z. T. auch wissenschaftlich tätigen Klinikern und Praktikern (Psychologische PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, DiplompädagogInnen, LehrerInnen), die in unterschiedlichen Institutionen und Kontexten tätig sind: in psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken, in Beratungsstellen, psychotherapeutischen Praxen und Paar- und Familientherapeutischen Praxen und im Kinder- und Jugendhilfebereich. Die Mitglieder des FFAK vermitteln darüber hinaus auch in zahlreichen Supervisionskontexten im psychosozialen Feld systemische Sichtweisen.

Die Organisation des FFAK ist gekennzeichnet durch eine flache Hierarchie. Das Entscheidungsgremium des FFAK ist das Leitungsteam. Zurzeit besteht das FFAK Leitungsteam aus 11 LehrtherapeutInnen. Zu seinen Aufgaben gehört Konzeptentwicklung und Klärung organisatorischer Fragen. Es delegiert Aufgaben an die jeweiligen Fachausschüsse, nimmt deren Vorlagen entgegen und entscheidet darüber.

Die aktuellen Koordinatoren sind:

Koordinator des Fachausschusses Außenpolitik (AA): Helmut Wetzel

Koordinatorin des Fachausschusses Weiterbildung (WBA): Christa Probst-Geigges

Koordinator des Fachausschusses Innenpolitik (IA): Thomas Bay

Koordinator Organisation und Geschäftsstelle (ORG): Klaus Osthoff

Die Koordinatoren der Fachausschüsse bilden gemeinsam das Steuerungsteam des FFAK.

Der FFAK kooperiert eng mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Michael Wirsching. Diese Zusammenarbeit führt zu einer fruchtbaren Wechselwirkung von Theorie, Forschung und Praxis und fördert eine prinzipielle Offenheit für neuere Entwicklungen im Feld der Systemischen Therapie und Beratung.

Grundlagen der teambezogenen Weiterbildung sind der systemische Ansatz und systemische Grundannahmen wie Konstruktivismus, System- und Selbstorganisationstheorie, Ressourcen- und Lösungsorientierung sowie Multiperspektivität.

Der FFAK arbeitet auf der Ebene der Institute intensiv mit der DGSF zusammen und ist eng mit der Freiburger Regionalgruppe der DGSF vernetzt.

Leitbild des FFAK e.V.

Der Freiburger Familientherapeutische Arbeitskreis (FFAK e.V.) wurde 1992 gegründet und steht inzwischen für mehr als 20jährige erfolgreiche systemische Weiterbildung. Durch Fort- und Weiterbildung, Organisation von Fachtagen und Kongressen sowie durch die Übernahme von Supervisions- und Coachingaufgaben in zahlreichen psychosozialen Institutionen tragen seine Mitglieder wesentlich zur Verbreitung systemischen Denkens und Handelns in den verschiedenen psychosozialen Arbeitsfeldern der südbadischen Region bei. Die enge Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg fördert den lebendigen Austausch zwischen Theorie, Forschung und Praxis und ermöglicht eine wissenschaftliche Evaluation unserer Weiterbildungsgänge.

Unsere Ziele

Folgende Ziele sind uns im FFAK wichtig:

  • Vermittlung systemischer Ansätze und Modelle für verschiedene Anwendungskontexte durch Fort- und Weiterbildung in den Bereichen

                 o Therapie

                 o Beratung

                 o Supervision

                 o Coaching

                 o Team- und Organisationsentwicklung

  • Förderung des Austauschs zwischen verschiedenen Berufsgruppen und deren Vernetzung im psychosozialen Feld
  • Weiterentwicklung des systemischen Ansatzes und Kooperation in Forschung und Lehre mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg
  • Förderung des professionellen Austauschs und des wissenschaftlichen Diskurses durch Organisation von Tagungen, Mitarbeit bei wissenschaftlichen Projekten und Veröffentlichungen
  • Kontinuierliche Evaluation und Weiterentwicklung unserer Ausbildungskonzepte

Unsere Grundsätze

Im FFAK e.V. orientieren wir uns an systemischen, konstruktivistischen und lösungsorientierten Denk- und Handlungsmodellen. Multiperspektivität, Kontext-orientierung und Selbstorganisation sind dabei verbindende Ideen, die uns in der Gestaltung und Durchführung unserer Weiterbildungen ebenso leiten wie in unserer Kommunikation miteinander und der Gestaltung unserer Organisationsstruktur.
Neugier und Offenheit, Wertschätzung und Respekt sind Haltungen, denen wir uns im Kontakt mit unseren Kundinnen und Klienten sowie im Umgang miteinander verpflichtet fühlen. 

Konsequenzen für unsere Lehre

Entsprechend dieser Grundsätze verstehen wir Lehre und Lernen als selbstbestimmten Interaktionsprozess, der sich in einem lebendigen Austausch zwischen Ausbildern und Ausbildungsteilnehmerinnen mit unterschiedlicher Berufs- und Lebenserfahrung vollzieht.

Aus- und Weiterbildung im FFAK hat deshalb "Werkstattcharakter":

  • Perspektivenvielfalt und Selbstorganisation:

Durch die Verbindung von theoretischem Input, Selbsterfahrungselementen, praktischen Übungen und Rollenspiel in den Weiterbildungsseminaren werden in wechselnden Beobachterperspektiven Erfahrungen mit den Haltungen, Ideen und Methoden systemischen Denkens und Handelns gesammelt.

Wir bieten ein Lernfeld in überschaubaren, sich gegenseitig begleitenden und unterstützenden Gruppen mit wechselnder Zusammensetzung. Damit unterstützen wir den Selbstorganisationsprozess der Teilnehmer, in dem aufbauend auf deren beruflichen Kompetenzen und Erfahrungen systemisches in schon bestehendes professionelles Handeln integriert werden kann. 

  • Interdisziplinarität und Multiprofessionalität

Mit unserem System der wechselnden Co-Leiterinnen in den einzelnen Weiterbildungsseminaren nutzen wir die Vielfalt der im FFAK versammelten Ausbilderpersönlichkeiten mit ihren verschiedenen Ausbildungs- und Berufserfahrungen zur Herstellung und Vermittlung einer Vielfalt an Perspektiven.
Auch bei der Zusammensetzung der Weiterbildungsgruppen achten wir auf  Heterogenität der Gruppen bezüglich Grundberuf und Berufstätigkeit der Teilnehmer. Dies ermöglicht die kontextbezogene Verknüpfung der vermittelten systemischen Ansätze.

  • Vernetzungkompetenz

Interdisziplinärer und berufsübergreifender Austausch und vernetztes Lernen auch in Peergruppen trägt zur Entwicklung einer Vernetzungskompetenz unserer Teilnehmerinnen bei. Der „Blick über den eigenen Tellerrand“ schärft die Wahrnehmung der eigenen Grenzen und die Möglichkeiten anderer Hilfekontexte. 

  • Ressourcen- und Kontextorientierung

Den persönlichen und beruflichen Erfahrungshintergrund der Ausbildungs-teilnehmer verstehen wir als Ressource und Expertise, die wir zu einem auf die Stärkung der professionellen Persönlichkeit hin orientierten Lehren und Lernen nutzen.

  • Kontinuität und Prozessorientierung

Mit festen Ausbildungsgruppen und Gruppenleiterinnen bei wechselnden Co-Leitern sorgen wir für die Balance zwischen Vielfalt und Kontinuität und gewährleisten ein prozessorientiertes Lehren und Lernen, in dessen Zentrum die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit steht.

  • Reflexionskompetenz

Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist für uns ein zentrales Moment therapeutischen Arbeitens. Wir achten deshalb auf die Förderung einer Reflexionskompetenz, die die Beobachtung des eigenen Fühlens und Handelns zur konstruktiven Beziehungs- und Prozessgestaltung nutzt.

FFAK-Leitungsteam
(Freiburg, im Februar 2015)