Zusatzcurriculum „Wie geht’s?“ – Körper und System


Zusatzcurriculum

„Wie geht’s?“ – Körper und System

Nützliche Landkarten und ein großer bunter Strauß an körperbezogenen Übungen und Methoden für den systemischen Berufsalltag.

Vier modulare Blöcke  (Freitagabend und Samstag) über das gelebte, erlebte und erzählte Leben: Die Weisheit des Körpers, Bewusstsein und Bewegung,  Körper-Sprache, Psychosomatics, Awareness und Achtsamkeit, E-Motion und Mitgefühl, und vieles mehr

DozentInnen:
Dr. Helmut Wetzel (Konzeption und Leitung)
Dipl.- Psych. Martina Allgäuer
Dr med. Werner Geigges
Dipl.- Psych. Sybille Reiche-Wetzel
Prof. Dr. Stefan Schmidt

“What you cannot find in your body, you will not find anywhere else“
Asiatisches Sprichwort

Start:              12./ 13. Januar 2018
Termine:
12./13. 1. 18       Verkörperungen ( mit M. Allgäuer )
  9./10. 3. 18       Psychosomatics ( mit Werner Geigges )
13./14. 4. 18       Die Weisheit des Körpers ( mit S. Reiche-Wetzel )
15./16. 6. 18       Watch – Wait – Wonder ( mit S. Schmidt )

Arbeitszeiten:   freitags       16 - 19 Uhr
                           samstags     9 - 18 Uhr

Ort:                    Praxisraum Lehener Str. 33 und Rehaklinik Glotterbad
Kosten:             820,- € für die gesamte Weiterbildung
                        
  250,- € bei Einzelbuchung eines Moduls

Anmeldeformular hier

Abstract
„Wie geht’s ?“ In dieser alltäglichen Redewendung hat unsere Sprache auf eine geniale Weise die Frage nach der Befindlichkeit in eine körperbezogene Metaphorik gekleidet und gleichzeitig stellt sie auch die Frage nach der besten Praxis.
Unser Körper ist uns das „Allernächste“, und doch verleitet uns diese natürliche Selbstverständlichkeit, unseren Körper immer wieder zu „vergessen“. Auch in der Entwicklung der Systemische Therapie gab es immer wieder Phasen, in der das psychische und soziale System, die Sprache und die Kommunikation stärker akzentuiert wurden. Dabei sind es der Blick, die Stimme, die Bewegung und die Berührung, die Körperlichkeit - das biologische System - durch das sich der Andere für uns manifestiert, im Gespräch, einer Skulptur, einer Aufstellung.
Es gibt viele gute Gründe, warum wir mit diesem Kurs den Körper wieder ins Zentrum professioneller Arbeit rücken möchten:
Die scheinbare „Körperlosigkeit“ der virtuellen Welten, der „verkörperte Schrecken“ (B. v. d. Kolk) traumatischer Erfahrungen,  der Körperkult unserer Tage, die Vielfalt körpernaher Störungen, der Aufstieg der Neurowissenschaften und last not least unser „ immer verkörpertes Gegenüber“ in der systemischen Praxis.
In vier modularen Blöcken  (Freitagabend und Samstag) möchten wir den zentralen Themen des gelebten, erlebten und erzählten Lebens nachgehen, nützliche Landkarten vorstellen und miteinander einen großen bunten Strauß an körperbezogenen Übungen und Methoden für den systemischen Berufsalltag praktizieren.

Die Module
1. Verkörperungen – Bewusstsein, Bewegung, Resonanz, Schwingung, Bewegung
Dissonanzen und Harmonien - Wie klingt Familie?
eine Einladung, Einstimmung und Einführung (mit Dipl.- Psych. Martina Allgäuer)
2. Psychosomatics: Die Grammatik und Sprache des Körpers - die Logik der Affekte (mit Dr. med. Werner Geigges)

3. What life is all about - Die Weisheit des Körpers: der Tanz der Gefühle und die grundlegenden Entwicklungsbedürfnisse des Menschen (mit Dipl.- Psych. Sybille Reiche-Wetzel)

4. Watch-Wait-Wonder: Mind your body!
Awareness, Achtsamkeit und Mitgefühl (mit Prof. Dr. Stefan Schmidt)

Konzeption und Leitung:
Dr Helmut Wetzel, Dipl.-Psych.; Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut
mit Zusatzbezeichnung „Systemische Therapie“, Systemischer Familientherapeut,
Körperpsychotherapeut; Lehrsupervisor (Ev. Hochschule, Freiburg; Universität Kassel)